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In seinem Konzertprogramm Moskauer Fenster präsentiert der russische Jazzpianist Juri Artamonov swingende Bearbeitungen von Stücken seiner Heimat.

Ausgangsmaterial sind diesmal nicht die Volkslieder, die man sonst meist mit Russland assoziiert, sondern andere Titel, die gleichwohl jeder von dort kennt: Gemeint sind die Kompositionen aus den alten Musik- und Revuefilmen der sowjetischen Zeit, die ab den 30er Jahren die Menschen in die Kinos lockte, und die wie im Westen Evergreens hervorbrachten, die zum selbstverständlichem Kulturgut geworden sind.

Denn auch der Osten hatte seine Marlene Dietrich und seinen Friedrich Holländer, nur hießen sie dort Ljubow Orlowa und Isaak Dunajewskij.

Juri Artamonov hat das berühmteste musikalische Material aus diesen Filmen für ein Swing-Trio neu arrangiert. Angereichert wird das Programm durch bekannte andere Jazz Kompositionen aus sowjetischer Zeit, wie z.B. den Swing-Schlager "Moskauer Fenster" aus den 50er Jahren, der in der deutschen Version von Lale Andersen gesungen wurde.

Das Juri Artamonov Trio besteht neben Juri Artamonov am Klavier aus Martin Gehrmann am Kontrabass und Jochen Metze am Schlagzeug. In der Moderation der Konzerte wird auf interessanten Besonderheiten, aber auch überraschende Gemeinsamkeiten zweier auf den ersten Blick verschiedener kultureller Welten eingegangen.

Freuen Sie sich auf spannende neue Einblicke in und durch das Moskauer Fenster.

Aufnahmesession zu Moskauer Fenster